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Autor Beitrag
Thema: Beispiel-Werke des Projektes
Pierre Corell

Antworten: 9
Hits: 1890

03.06.2008 01:52 Forum: Vorstellung des Projektes einsICHt

Deonarusroger,
no spam here!!! Your IP is logged and banned now! böse

@ all - Please don´t spam us!
We would have to close the writeable part of the projects artforum. So don´t make us angry! We can see & we will log your IP-addresses. We definitely don´t accept spam instead of interesting art-sides and would react directly. And be sure, not in a way you would like...

Thema: wichtig
Pierre Corell

Antworten: 2
Hits: 678

24.04.2008 19:18 Forum: Fernab des Projekts

Lieber Felix,

nun, nicht so einfach - wie du ja selbst merkst...

Vielleicht hilft dir diese Übung dabei:
Schreibe doch einmal auf ein leeres Blatt Papier alle Worte, Begriffe, Gefühle oder auch Farben auf, die dir einfallen. Denn du scheinst ja bereits eine Inspiration zu haben oder eine Idee, wenn ich dich richtig verstanden habe.

Dann verbinde die Worte gemäß deiner Intuition, wie sie zusammen gehörig scheinen, wieder unter der Betrachtungsweise deiner Idee.
Gut ist es, wenn man für diese Übung starke Worte, Verben oder auch Wortgruppen verwendet.
Entsprechend den Linien - da kann man auch verschiedene Farben nehmen - hast du dann theoretisch schon Strophen beisammen. Ein Verbinden dieser in Gedichtform sollte dann an sich gar nicht mehr sooo schwer sein.

Diese Variante muss natürlich nicht funktionieren.
Und ganz wichtig ist es auch, zu wissen, wie Blockaden entstehen bzw. zu wissen, dass man sich nicht wehren sollte. Das Wichtigste und Ertragreichste, diesen beizukommen ist immer noch, sich darüber nicht zu ärgern, sondern es anzunehmen, Kreativität fließt nun einmal nicht immer - aber wenn man ein paar Tricks benutzt und sich nicht selber verurteilt dafür, dass man eben einmal keine Muse hat, ist das meistens schon der erste Schritt zur Lösung der Blockade.

Gutes Gelingen auf jeden Fall,
ganz gleich wie du es schaffst - aber schaffen wirst du es,
zweifele nur nicht daran Augenzwinkern

Liebe Grüße,
Pierre.

Thema: Aufruf an alle - Virtuelle Galerie sucht Werke :)
Pierre Corell

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Hits: 832

Ausschreibung Gallery InsIght 12.04.2008 04:40 Forum: Gedanken (zur Einsicht)

So, jetzt aber smile

Hier findet ihr ein Bild der Fläche der zukünftigen Gallery InsIght. Sie wird im Wasser am unteren Rand des Bildes liegen. (Fast) Mitten im Meer.
Das Bild ist gleichzeitig Link zur offiziellen Ausschreibung. Und dort mit weiteren Bildern verlinkt.




Fühlt euch frei, eure Kommentare oder Fragen hier nieder zu schreiben.

Yours,
Pierre.

Thema: Aufruf an alle - Virtuelle Galerie sucht Werke :)
Pierre Corell

Antworten: 12
Hits: 832

Aufruf an alle - Virtuelle Galerie sucht Werke :) 05.04.2008 23:54 Forum: Gedanken (zur Einsicht)

Liebe Projektmitglieder, liebe Künstler, liebe Kreative,

ich möchte hiermit euch alle einladen, Projekt EinsICHt einmal zu testen. Mitzumachen.

Derzeit baue ich in der virtuellen 3D-Welt Second Life an einer unterirdischen Galerie. Diese Galerie soll wechselnde Ausstellungen unterschiedlichster Künstler beherbergen und wird aufgrund der Globalität "Gallery InsIght" heißen.

Idee ist es, entsprechend den vier Elementen Werke auszustellen. Beginnend mit dem Element Wasser (denn die Galerie liegt vor allem in jenem) werden die Elemente Erde, Luft und Feuer folgen in jeweils einem Quartal.
Außerdem ein weiterer Gedanke ist es, dass dort vor allem (aber nicht ausschließlich) Werke gezeigt werden, die Werkskooperationen sind, wie sie Projekt EinsICHt zu erschaffen sucht. Also dass zu einem Bild ein Gedicht installiert wird, was wiederum ein kreativer Prozess ist, an dem ihr gern teilnehmen könnt wenn ihr das möchtet. Wer einen SL-Account besitzt, suche nach uns, der Gruppe "Projekt Ein-sICHt" oder nach mir, PierreCorell Flow. (Dort ist auch im Profil die Insel namens Aqua verlinkt zum direkten Teleport.)

Ihr alle könnt daran teilnehmen. Ihr braucht nicht zwingend einen Second Life Account, denn ihr könnt uns per E-Mail die Bilder, Texte usw. zukommen lassen - oder auch in dieses Forum posten. Bei Bildern gilt, je höher die Auflösung, desto besser, damit man sie dann inworld auch gut erkennt.

Garantiert wird natürlich das Urheberrecht ebenso wie das Nennen des Namens des jeweiligen Künstlers. Bilder für alle, die keinen SL-Account besitzen, wird es in unserem Weblog natürlich zu sehen geben. Eventuell sogar auch ein Video - experimentiere damit noch etwas leidlich smile.

Stellt gern eure Fragen oder was ihr sonst noch wissen möchtet. Es wäre sehr schön, wenn wir nette Ausstellungen mit Kaliber zustande brächten, die natürlich auch auf anderen Webseiten auftauchen werden. Augenzwinkern

Ein Bild des momentanen Standes der Insel reiche ich nach.
Inworld wie outworld bekannte Künstler konnte diese Idee bereits begeistern, geht euch das auch so oder warum eventuell sogar nicht?
Konstruktive Kritik ist immer gut, speziell in der Kunst, welcher gewiss alle Besucher hier "verfallen" sind.

Auf kreative Zeiten,
Pierre Corell.

Thema: (Un)Kosten von Second Life
Pierre Corell

Antworten: 1
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Oh my - muss das sein? 23.02.2008 03:53 Forum: 2nd Life - HowTo? | Wissen

Hallo zusammen,

dieser Thread musste aus administrativen Gründen für Gäste (schreibrechtetechnisch) leider geschlossen werden, denn zunehmend hatten sich hier diverse Spam-Heinis eingeschleust, welche ihre simplen Werbenachrichten zu verbreiten suchten.

Da wir alle genug über Viagra etc. Bescheid wissen... rotes Gesicht danke.

Schade für all jene, die in naher Zukunft etwas zu diesem Thema hätten beitragen wollen. Alternativ könnt ihr dies gern in der Kategorie Interessenten Fragen posten, wir setzten es dann entsprechend um.

Kreative Grüße,
PCo.

Thema: Schwere Stille - J.F.K. allein auf weiter Flur?
Pierre Corell

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Schwere Stille - J.F.K. allein auf weiter Flur? 11.02.2008 05:55 Forum: FUN

Ein dünner Rauchfaden schlängelte sich über den, vor lauter Dürre zerklüfteten, Pfad, fokussiert durch den gleißenden Strahl des stoppenden PKW´s.
Der blaue Faden webte sich einsam in den Wind. Ausgehend von einem hinweg geworfenem, verendendem Zigarettenstummel verriet er, dass soeben noch jemand in der Nähe gewesen sein musste, zu sehen aber war nichts.

Die Scheinwerfer des weißen Jaguar erloschen, nur der verhaltene Knall beim Zuschlagen der Autotür echote noch einen Moment durch die kalte Stille. Auf dem sandigen Weg endete der Tag, entfernt an dessen Ende (oder vielmehr seiner Mitte) thronte die Dunkelheit bereits und kündigte die baldige Übernahme des Tages an.

Die staubigen Stiefel traten dumpf in die schwere Stille auf den leblosen Hof. Vorbei an der Koppel führten sie ihren Träger namens James Fred Kubbody. In der Koppel konnten schon einige Jahre keine Tiere mehr geweidet haben, so hoch und wirr warf sie ihre Schatten. Hie und da waren die sorgsam errichteten Begrenzungszäune der Witterung zum Opfer gefallen - gleich einem Ritter, dessen Roß abhanden gekommen war.

--
Frei zur Weiterführung...
- Was ist auf diesem Hof passiert?
- Was wird passieren oder was nicht?
.. Lasst eurer Fantasie freien Lauf. happy

Thema: Liebe Maler
Pierre Corell

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Hits: 577

19.01.2008 04:21 Forum: ein-sICHt Lounge

Ein Forenteil wie dieser schwebt mir vor, eine Plattform des Austausches des Wissens, der Tipps und Hintergründe. Wo Maler sich untereinander beratschlagen können, aber auch auf das Wissen der Projektmitglieder zählen können, die Authentizität vor allem.
Näheres seht Ihr bald,
die Pläne schweben im kommenden Hall,
das Handswerkzeug gepackt,
kein Maler der vertrackt
um Gunst buhlen sollt´,
denn was wahrlich zählt seid Ihr,
das junge Künstlerbier,
geschliffen wirds ohn´ Gier,
denn einzig zählt uns allen
EIN(s)
als oberwicht´gstes Licht,
die subjektiv-künstlerische SICHT.

Alsdenn ran, die Stifte gespitzt
und wohlverzückt,
packt eure Ideen am Hut,
kein anderer könnt dies tun.

Augenzwinkern

Thema: Thema 3: Liebe ist...
Pierre Corell

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Liebe in der Wirklichkeit 08.01.2008 19:36 Forum: Fernab des Projekts

Liebe ist
Herausgabe des sexuellen Verlangens
an die Sinne
-
gekoppelt mit
einer reizenden Person,
dem richtigen Moment,
dem richtigen Wort,
dem richtigen Blick
-
und das alles spontan.

Thema: Beispiel-Werke des Projektes
Pierre Corell

Antworten: 9
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20.12.2007 20:52 Forum: Vorstellung des Projektes einsICHt

Ein "Werk" meiner zeichnerischen Wenigkeit, DINA3 mit Aquarellfarben, entstanden aus dem Drang heraus, etwas erschaffen zu müssen (wovon ich niemals genug haben kann). Die Farben kommen real meines Erachtens etwas diffiziler daher, und ich bitte zu bedenken dass ich kein Maler bin (auch wenn es mir ungemein Spass bereitet).
Ich hoffe, dass noch ein-zwei Bilder der "richtigen" Maler unter uns hier demnächst zu Ihrer Einsicht stehen werden.





Liebe Grüße,
Pierre.

Thema: (Un)Kosten von Second Life
Pierre Corell

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Hits: 910

(Un)Kosten von Second Life 11.12.2007 03:10 Forum: 2nd Life - HowTo? | Wissen

Hallo zusammen,

kurz zu den Kosten SL´s.

Eine gute Übersicht hierzu findet sich auf der deutschen Second-Life-Site wobei anzumerken ist, dass die meisten User keinen Premium-Account benötigen. Dieser nämlich ist nur nötig wenn man tatsächlich Land kaufen möchte. Selbst als Basic-Accounter hat man nahezu alle Möglichkeiten offen stehend, und natürlich kann jederzeit auf einen Premium upgegradet werden.

Habt Ihr Fragen dazu? Bin schon recht lang dabei, kann gern helfend zur Seite stehen - bin jedoch evt. nicht mehr fähig Anfängerfragen zu formulieren, also weiß nicht so genau was da noch wichtig zu erwähnen sein könnte - also fragt gern Löcher in den kreativen Bauch Augenzwinkern

Peace,
PCo.

Thema: Anfrage bzw. -sage zu diesem Teil des Forums
Pierre Corell

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Hits: 621

Pfeil Anfrage bzw. -sage zu diesem Teil des Forums 18.11.2007 06:37 Forum: 2nd Life - HowTo? | Wissen

Hallo zusammen,

hier werden SL-(Second Life) spezifische Themen behandelt.
Gern dürft hier auch ihr eure Fragen oder eventuell sogar Anleitungen einstellen, die sich mit der Benutzung SL´s beschäftigen.

Zuerst natürlich stehen hier also Anleitungen für das Anlegen eines Accounts, warum und wann er etwas kostet, wie man sich zurechtfindet (gerade für einen sogenannten Newbie wichtig) und wie spezielle Schwierigkeiten absolviert werden können.

Gerade in Anbetracht dessen, dass wir innerhalb der virtuellen Welt einige Arbeiten unseres Projektes präsentieren werden und zudem auch bereits einige unserer Mitglieder dort involviert sind, ist dieser Thread also die optimale Variante, Fragen diverser Natur beantwortet zu bekommen.

Yours and just and always for arts,
PCo.

Thema: Lyrik "heute"
Pierre Corell

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Lyrik "heute" 16.11.2007 07:14 Forum: Unsere literarischen Texte (Projektmitglieder)

Was treibt dich, Narr, so der du nicht glauben kannst dass du Narr seist? Gar der Glaube an das Göttliche in Dir?; Respekt!

Was Lyrik heute ist und bedeutet, liegt nicht mehr fern wie ein Grab dass man kennen zu lernen immer erst später reif fühlt. Was sie heute heißt lässt sich mannigfaltig nachlesen in diversen Internet-Zentren. Lyrische Arroganz mir dabei jedoch einzig gewahr wird. Sehen Sie nur selbst, finden Sie die Lyrik des Alltags im World Wide Web, wenn es Sie interessiert, das ist wahrlich nicht schwer. Arroganzie pur schleifen dort die Reime, der Inhalt selbst gerät zur Nebensächlichkeit. Nun denn, fragt man einen davon, ist meine Sicht Lüge, pure Ignoranz – und ich selbst der Egoist. Nicht dass ich dies von mir weisen würde, nicht absolut zumindest. Tipps gibt man gern in diesen lyrischen Verliesen einstiger Unbelesenheit – und fern, das sieht man schnell, ist diese nie gewesen von den meisten Schreiberlingen dieser Zunft. Knittelreime, Jamben und die anderen Prototypen, die Sie einzuhalten haben, auf keinen Fall zu brechen wenn einmal eingeschlagen, das widerspräche aller Didaktik. Doch was nun Lyrik wirklich ist, ich finde es dort nicht. Vielleicht sehen Sie das anders, mag sein – willkommen dann und somit in der Unterwelt des Gewissens und der Weisheit. Der Mensch redet oft viel zu viel daher.

Lyrik lebt, fühlt durch ihre Brechung, existiert durch Streckung einer einzigartigen Architektur des Seins. Nicht der Reim, nicht der Daktilus, kein Pantameter – bitte, entbehrt der Theorie, denn sie muss unweigerlich zu Stillstand und Parodie zur Folge führen. Es fühlt, es heizt, es treibt meinen Nerv der Unbarmherzigkeit, was nur hast du getan, Zunft der Theoralisierung. Was ich will und meine, ich als Meister meiner selbst, als Dichter, ich als Denker und Mensch, ist so einfach dass es zu einfach scheint dem Homo sapiens der sich ergießt in seinen Wortschöpfungen derer nur er selbst Freude abgewinnen kann. Ich weiß was Sie jetzt denken. Ausnahmen sind überall zu finden, zu suchen an dieser Stelle nach jenen fällt mir mehr schwer denn je, denn sie häufen sich exponentiell. Es ist an der Zeit aufzubegehren, eines Schrei´s hin zur Besseren Welt, die Reine hatten wir schon, wenn man Orwell glauben darf; darf man, glaube ich?!? ! Glaubt der Lyriker, welcher sich ergießt und götzt nach Kommentaren halbwertiger Schattenphilosophen einziger Brunst?

Zu denken ist es an der Zeit, auf zu erstehen aus den alten Trümmern der grämenden Herzen einer ergrauten Tugend, die liebevoll einst anerkannt ihren rechten Bestand aufrecht hielt. Man ist sich selbst der Nächste, nichts anderes dar mehr. Nichts überhaupt, kein Niemand hat zu stören. Basta. Ich bin. Ich schwöre, Ich weiß. Und so, gelobe, bin ich. Euer Gott. Dein Selbst. Du kannst mich sehen, ich weiß.
Na na, wer wird denn da gleich die Augenlider verschließen, jetzt wo es inmitten des Themas gebohrt wirklich schmerzt. Ist der Schmerz denn nichts mehr, außer Liebesentzug oder einem Bilde dass für sich selbst spricht und allein bestätigt als Poesie genannt wird. Es kostet nur Geld, sich wirklich lang zu belügen, an den Dealer… was wohl vermerkt sehr viele so genannte Autoren geflissentlich und stolz auf den Tisch blättern, der nächste Flash sei mir gewiß – flüstern sie noch mit den Augen. Nun sei du doch ehrlich zu dir selbst, Schreiberling der dunklen Garde - nur einmal, nur heute einmal, dein Kind, oder wie du Besseres zu tun nichts mehr zu finden hast – und das auch deinem kompletten Lebensweg nicht zugetraust… Sei doch ehrlich, nur einmal, für heute, sei du selbst, trinke dein Bier, ficke dich selbst und dann heule wie du nie heultest, nie geheult hättest an deiner Mutter Brust. Einfach könnte es sein, man selbst zu sein, zu leben, ist´s doch alles ein Kreislauf, also berechenbar, verständlich wie menschlich, kommend just, meine Erlösung naht nur durch den Tod. Das ist der Weg eines Märtyrers, mein Weg des Unverständlichen begreifbar zu machen – Lyrik letztendlich, aber das verstehst du erst wenn du wirklich lieben kannst. Und nicht zuletzt dich selbst. Denn genau da, mitten, im Tiefsten, noch tiefer in deinem Innern als du glauben kannst, denn es ist „lediglich“ Gefühl, ist ein gewisses Etwas verborgen dass lauter und lauter zu schreien wagt wenn ich zu singen beginne. So frage dich doch jetzt: Warum hast du Angst vor dieser Frage? : Kennst du etwa die Antwort schon?; Oder hättest du sonstigen Grund zur Furcht?, wenn ja, erkläre es mir, ich bin Kind der ewigen Poesie und verstehe was du meinst wenn du das willst / auszudrücken dich selbst befähigst… ohne ein Selbst zu sein.

Thema: Weihnacht und andere Aphorismen
Pierre Corell

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Weihnacht und andere Aphorismen 16.11.2007 06:55 Forum: Unsere literarischen Texte (Projektmitglieder)

Weihnachten und andere Aphorismen

Es ist wieder soweit. Das Wetter lässt es kaum erahnen, doch das Kalenderblatt bestätigt glaubhaft dass Dezember-Fieber und -Eis.
Mal davon abgesehen dass immer einige Menschen, die man hierzulande Weihnachtsmuffel nennt, sich diesem Trubel lautstark verwehren, zeichnet sich wie das bekannte Murmeltier, welches jährlich auf dieselbe Weise grüßt, ein groteskes Bild des Krieges auf unseren Strassen ab.

Das schnulzige Gedudel der Glockenspiele lässt die Herzen erweichen, deutlicher bezeichnet: es perforiert die ohnehin schon hohlen Köpfe zusehends. Kaum einer, der dem Feste der Geburt Jesu Christi noch gewahr ist, hat sie doch alle das Weihnachts-Fiasko gepackt. Menschen stürzen sich auf die Märkte, die übersprudeln von Friedensgebeten und Almosenbettlern. Wozu auch die Händler zu zählen sind, welchen man jedoch im Zuge der Konkurrenz und Marktwirtschaft, schlicht: der Herrschaft des Geldes, nichts vorzuwerfen vermag.

Moralischer Verfall begegnet an jeder Ecke dieses Treibens, die Menschen predigen Nächstenliebe – und das betrifft in den seltensten Fällen sie selbst. Gekehrt wird zuerst immer vor der Türe des Nachbarn. George Bush lässt uns auch so manche Helden-Tat zerreden, denn da er über Frieden spricht, redet er letztlich über Krieg. Selbst das Unausgesprochene trägt in diesen Tagen den Aphorismus des Wahnsinns in sich. Grimmig schauen die Menschen drein, die wahre Liebe demonstriert keiner von ihnen. Im Gegenzug buhlen sie um Gunst, „es ist doch Weihnachten“, und so weiter, Palaver Palaver.

Nicht dass ich Weihnachten abzuschaffen gedenke. Dies wäre ein träumerisch-nutzloses Unterfangen, die einzig von allen gehuldigte Feier- und Schlemmerzeit des Jahres abzuschaffen, es gliche schlicht dem Unterfangen, den Tieren das Fressen abzugewöhnen. Obgleich es sicher auch zur positiven Folge hätte, dass die Menschen ihre Geister mal wieder zu versuchen hätten, im Argumente ersinnen um das letzte Refugium des Christentums, welchem noch alle Menschen feierlich zuprosten.

Wohlgemerkt es jedoch und auch erwähnenswerte Merkmale anzuerkennen gilt: Die Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Afrikaner, Inder und in Exkrementen schlafende Kinder werden es Ihnen allen danken. Ist dies jedoch nicht umso mehr Zeichen des Verfalls der Wertegesellschft des 21. Jahrhunderts? Wer über Frieden spricht, redet letztlich über Krieg – auch wenn er dies verbal nicht traut.

Ein Glockenspiel erweicht das Herz. Hochnäsig traben die Menschenmassen über den entsprechenden Markt der Stadt XY, erkaufen süße Leckereien, Kitsch und Geschenke damit sich die Lieben geliebt wissen. Dabei verrottet das Paradoxum des Denkens im selig entfernten Straßengraben. Wäre es doch interessant, zu analysieren, welche und wie viele dieser Menschen einzig zu diesem Anlass auf den Markt streben. Ansonsten hat er in den meisten Fällen auch nichts zu bieten, außer den überteuerten Produkten der einheimischen Landwirte und den kleinen Schätzen ihrer Zunftgenossen. Man muss das schon verstehen, Weihnachten ist etwas Besonderes. Unnötig zu sagen dass die korrupten Gemüsehändler und Kräuterproduzenten usw. für diese Zeit vom Markt verbannt werden, ausgelagert auf die Randgebiete, die eh kein Tourist zu besichtigen sucht. Interessant der Trubel um die Zuckerwatten- und Kitschbuden, Weihnachten soll doch ablenken von all dem Kram, der den Menschen den ganzen Rest des Jahres wirklich beschäftigt.

Macht, Geld, Korruption, Psychologie des einseitigen Interesses. Nicht dass es sie gibt, sondern dass es niemanden dazu veranlasst die Hand dagegen zu erheben, ist das wahrlich Abscheuliche an dieser Szenerie des vorgegaukelten Glücks.
Ich werde dieses Jahr keine Geschenke kaufen. Ich liebe meine Familie, und das weiß diese auch so.

Warum der Mensch sich (so leicht) manipulieren lässt, ist bereits an anderer Stelle diskutiert. Die Art und Weise ist erschreckend, sie zieht sich gar bis in akademische Kreise. Niemand ist gefeit vor der Lüge des eigenen Lebens dass alles gut läuft und beziehungsweise oder gut wird. Man muss nur fest daran glauben und alles andere dabei vergessen, vor allem den Krieg.
Wer nicht über Frieden spricht, redet den Krieg schön.
Genussucht, Lebenslüge, Alltagstrott. Niemand ist davor gefeit. Schlimmer noch: Kaum einer in diesem zähen Menscheneinheitsschleim hebt sich noch ab, Individualität besticht nicht mehr, was zählt sind Intelligenz, Machtgehabe, letztlich somit Arroganz. Das Volk kuscht, der Führer lobt. Das funktioniert wie ehedem, in vergleichbar anderen Formen. Im Einzelfall auch verständlich für den Einzelnen (Betroffenen), ist er doch geplagt von vielerlei weltlicher Abhängigkeit, der zu entrinnen des Menschen nicht ansteht. Was auch nicht schändlich ist, schändlich nur ist die arglose Ignoranz des Krieges, der sich in unseren Herzen manifestiert. Denn nur dort kann er bestehen und erstehen. Die Politik sollte Satzball des Menschen, nicht des Spieles selbst Herr sein. Doch wie könnte es anders sein? Das ist wohl das groteskeste aller Paradoxen, denn es ist so denkbar einfach dass der schwarze Mann mit der Sichel direkt über unseren Hirnen thront.

In Friede ruhe, heiliger Verstand. In Frieden ruhe, Welt. In Frieden ruhe, Mensch.

Und jetzt? Ich diskutiere nur, ich lege keine Lösung dar. Bin doch auch ich nur Mensch, also abhängig. Vielleicht sollte ich mich jetzt doch zu den anderen Idioten auf den Weihnachtsmarkt begeben, es ist so schön wieder Kind zu sein. Und dann singe ich laut mit ihnen allen, wir fassen uns an die Hände, tanzen, trinken, leben Frieden. Amen.
Stattdessen jedoch entscheide ich kurzfristig um, esse zu Abend allein – dreckiges Biogemüse, selbst zubereitet. Also ohne Mikrowelle. Pfui, mag ich verhören zu können, und beweise damit nur dass sich die Mehrheit der menschlichen Masse schlecht informiert durch die Welt konsumiert.
Ich bin es leid und schalte Nachrichten zu. Zunächst wird die Kaufwut anschaulich demonstriert und hernach der Segen verdeutlicht, den die „freiwillig“ langen Öffnungszeiten des Einzelhandels uns allen bescheren. Wer bitte glaubt denn an den Weihnachtsmann?! Gibt es nur einen einzigen Menschen, der wahrlich denkt dass dafür auch mehr Arbeitskräfte eingestellt worden sind? Ich möchte somit auch kein Verkäufer sein. Arme, verseuchte Welt.
Doch es geht weiter. Tragödie um Tragödie bringen die Nachrichten heute. Eine geschlossene Anstalt brannte ab, die Insassen waren verloren, aller Feuerschutzmaßnahmen entbehrt, das Personal rettete sich. Die haben sicherlich auch Killerspiele gezockt bis in die Nacht hinein, würde einiges erklären. Andererseits kann man natürlich vom menschlichen Standpunkt her das Personal auch wieder verstehen. (Das wird die Debatte der nächsten Wochen. Die letzte große ist auch schon wieder zwei Wochen alt.) Bei den Insassen handelte es sich um Aussatz, Abschaum der sozialen Welt, nicht umsonst waren sie hinter verschlossenen Türen und vergitterten Fenstern untergebracht. Zu ihrem oder unserem Segen? Nun, dies ist natürlich eine indiskutable Frage – ein Problem weniger immerhin. Ich kenne die Diskussionen der nächsten Zeit schon jetzt, braucht es doch nichts als ein bisschen Grips und Medienerfahrung. Einzig scheitert der Wille am Nachdenken. Doch genug, denke ich, der Themenwechsel kommt rasant, mit einem Kinderlachen im Intro. Sehr schön, unsere heile Welt.
Dann, es ist wohl viel passiert heute, erscheinen doch noch mal Politiker auf dem Bildschirm. Wie man sie hassen muss, diese Hackfressen. Und beweisen es auch prompt. Das Gesetz, welches bereits abgeschlossen zeichnete, wird nun abgeschoben an die Bundesländer, selbst der Europäische Rat rümpft erbost die Nasenflügel. Zu guter Letzt wird auch noch das Ansehen meines Televisonsapparates mit einer ganz besonderen Person benetzt, die Außenministerin der Vereinten Enklaven Amerikas. Sie verkündet den eisernen Aufruf, dass alle Staaten verantwortlich seien für ein Riesen-Dilemma namens Krieg. Alle müssen mitziehen, Deutschland sagt sie, muss genauso, ihr wolltet alle diesen Krieg, jetzt ist es dringend an der Zeit dass ihr eure Truppen sendet, die Heiligen Krieger müssen jetzt Amerika zu Hilfe eilen, allerdings bitten ist das keinesfalls, viel vehementer, im Pelz des Tigers, strikt fordert sie die Welt – immer und immer wieder. Das darf doch alles nicht wahr sein, deklariere ich nun, scheißt euch doch selbst ins Hirn!
Fahre meine Alte an – Hole mir ein Bier! – schalte um, oh schön, eine Quizshow, da bin ich gut drin, der Abend verrinnt, drei Bier sind weg wie nix. Schöner Abend, sanfte Ruh. Morgen wieder in die Schuh, und dann raus, mitpalavern, kaufend laufen und am Abend dann das Hirn wegsaufen. Das hab ich mir redlich verdient. Prost.

Thema: Literarische Texte allgemein
Pierre Corell

Antworten: 0
Hits: 846

Literarische Texte allgemein 15.11.2007 18:05 Forum: Wichtige Hinweise zur Benutzung des Forums

Hallo zusammen,

aufgrund diverser Entwicklungen hier im Forum, neben einer persönlichen Anfrage, geben wir hier nun also eine Neuerung bekannt, welche sich auf geschriebene Werke bezieht, die keine Gedichte sind.

Da es im Projekt Ein-sICHt darum geht, Werkskooperationen zwischen Bildern und Gedichten zu erschaffen, werden alle Texte, welche anderen Stilrichtungen zuzuordnen sind, in einem eigenem Thread möglich und gepostet - und im entsprechenden Fall dorthin verschoben. Es handelt sich um die, für alle offene, Kategorie Unsere literarischen Texte im offenen Bereich des Forums, der EinsICHt-Lounge.

Einzelne Ausnahmen sind möglich - wenn der Stil einer Gedichteform gleicht - und durchaus auch als solches betrachtet werden kann.
Änderungen vorbehalten.

Yours, PCo.

Thema: Markieren von Texten im Forum
Pierre Corell

Antworten: 2
Hits: 799

15.11.2007 14:06 Forum: Leitfäden

Ich erlaube mir, das noch einmal übersichtlich zu tabellieren Augenzwinkern

Funktionen mit Text
STRG+A - ganzen Text markieren
STRG+C - Kopieren
STRG+X - Ausschneiden
STRG+V - Einfügen

Thema: Beitrag / Thema schreiben
Pierre Corell

Antworten: 0
Hits: 628

Lampe Beitrag / Thema schreiben 12.11.2007 04:17 Forum: Leitfäden

Der Unterschied zwischen einem Thema und einem Beitrag: ein Beitrag ist eine Antwort bzw. ein Post (also Text) zu einem bestehenden Thema. Themen sind Unterpunkte in einer bestehenden Kategorie, welche wiederum ausschließlich von den Moderatoren des Forums erstellt und gepflegt werden.

Einen Beitrag zu posten, das kann man nicht überall. Zum Beispiel im Thread "Organisatorische Bekanntgaben" dokumentiert ausschließlich die Administration die wichtigen Fortschritte des Projektes zur "Einsicht". Ebenso im "Guide", ausgenommen dort (natürlich) der Support.

Geschehen kann das Posten neuer Themen oder Antworten, wenn möglich in entsprechender Kategorie, immer auf dieselbe Weise. Im oberen rechten Bereich in den Übersichten (und zwar genau über der Auflistung "Letzter Beitrag") befindet sich ein (oder zwei) Button(s). "Neues Thema" und "Antworten" (oder stattdessen Geschlossen bei abgeschlossenen Themen oder Diskussionen).

Themen kann man als User nur in bestimmten Bereichen erstellen, am liebsten in der Kategorie Werke. Augenzwinkern
Wenn es Fragen, gleich welcher Art zum Forum, gibt, dann postet dies bitte im Thread Guide / Support.

Bei speziellen Fragen zu diesem Thema, postet es gern hier.

Mit der Hoffnung, das php-Gestrüpp des Forums ein wenig ernüchtert zu haben,
PCo.

Thema: Texte von Word-Datei kopieren?
Pierre Corell

Antworten: 4
Hits: 1307

11.11.2007 13:45 Forum: Support |Fragen aller Art|

Auch von mir ein herzliches Hallo, lieber Dietrich,

ja, wenn es sich um den Inhalt handelt, dann funktioniert es definitiv, wie Alex beschrieben hat. Einzelne externe Seiten muss man eventuell separat einbinden (wenn sie nicht direkt bezeichnet sind).
Und die Möglichkeiten der Formatierung, fett, kursiv usw. sind in dem foruminternen Texteditor gegeben.
Ein kleiner Leitfaden hierzu, mit Tricks und Tipps, kommt in den nächsten Tagen. Augenzwinkern

In Word funktioniert die rechte Maustaste natürlich weiterhin - also man braucht "tatsächlich" nur die Tastenkombination Strg+V zum Einfügen.


Liebe Grüße,
PCo.

Thema: Beispiel-Werke des Projektes
Pierre Corell

Antworten: 9
Hits: 1890

Diamantensturm 30.10.2007 16:14 Forum: Vorstellung des Projektes einsICHt

Diamantensturm

Für den Einen mag ich flüchten;
für den Anderen mag ich leben,
- sie beide halten das Recht.

Ein schwaches Licht erzittert über der Landschaft
- Wissen gerät aus den Fugen.

Ein Berg inmitten karger Einöde;
- Kinderleichen dar gebettet auf trockenem Boden.

Ohne Augen stumm;
Ein Terrain der Unschuld
– Zaun um Diamanten.

Nur der Mond schweigt diese laute Stille jetzt;
- unvollständig ideal, verkommen grotesk.

Wir sind Geschöpfe der Luft;
- Gefiederte Terroristen,
wurzeln in Träumen und Wolken
- und bilden
Dämme aus Schnee und Furcht.

Goldene Geschütze fahren derzeit auf;
- Drahtig stauen Fingerspitzen Blut,
Parasiten überall
- fressen tiefstes Seelenblut
- das einz´ge Elexier.

Der Schönheit tiefer Glanz entspringt
aus einem Quell in dunklem Berg.



25102005

Thema: Beispiel-Werke des Projektes
Pierre Corell

Antworten: 9
Hits: 1890

Beispiel-Werke des Projektes 30.10.2007 16:10 Forum: Vorstellung des Projektes einsICHt

Hier stellen wir für euch, liebe Interessenten und Neugierige, einige Werke des Projektes offen zugänglich, welche euch einen Eindruck vermitteln sollen. Nichtsdestotrotz bleiben die Urheberrechte natürlich gewahrt.

Fühlt euch frei, Anmerkungen oder dergleichen zu posten.


Liebe Grüße.
Yours, PCo.

Thema: Kunst in SL
Pierre Corell

Antworten: 0
Hits: 541

Kunst in SL 18.10.2007 22:07 Forum: 2nd Life - HowTo? | Wissen

Es ist vieles möglich in Second Life (kurz: SL). Zunächst gibt es bereits zahlreiche Galerien - ohne Ende, aber auch Künstler, vorrangig Maler, aber auch Poeten oder andere Schreiberlinge die ihre Werke lesen - denn nunmehr ist in Sl seit einiger Zeit die Voice-Funktion verfügbar (muss aber nicht genutzt werden).
Es gibt fast nichts, was unmöglich ist, denn alles wird von den Usern selbst erstellt (oder gekauft).

Ich habe da auch schon eine Idee für die nächste Zeit, wie ich das Projekt dort präsentieren werde - zum Start und Einblick für euch bzw. uns. Dazu aber zu gegebener Zeit mehr. Und nochmal der Aufruf, wer in SL bereits involviert ist - oder es gern werden will - hoch die Finger, und wir können das gern zusammen anpacken.

Hier nun aber zunächst ein Link zu einem guten und interessanten Artikel (engl.) eines Künstlers, der SL auf besondere Weise zur Kunst nutzt.
Dank an AS.

Yours, PCo.

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